BIWALO Hoerspielmuseum








DIE STIMMEN DER HÖRSPIELE

Teil 3



© Zeichnung R. G. Knuth







weitere Stimmen der Hörspiele







Berthold nennt sie liebevoll »Bruni«, doch andere machten lieber einen großen Bogen um

BRUNHILDE, Freifrau VON NEUENFELDE

Sie war im Aufsichtsrat mehrerer Unternehmen und besass einige Immobilien, auch das »Haus der Tonboutique« gehörte ihr, sie selbst residierte lieber in einer großen Wohnung in Wilmersdorf. Hörspiele sah sie als kulturelle Aufgabe und erreichte, dass klassische Werke aufgenomen werden, auch wenn das Ergebnis nie ihren hohen Erwartungen entsprach.

In den achtziger Jahren war sie in mehere Skandale verwickelt und verkaufte das Haus in Kreuzberg. Als die Staatsanwaltschaft gegen sie ermittelte tauchte sie unter und wurde später in einem Luxushotel ermordet.

(Zeichnung nach einer Malvorlage)











In den ersten Stücken hat er nur einen Vornamen, doch dann spielte eine Szene in einem Gericht und er berkam einen Allerweltsnamen. Doch als der Freund eines Bekannten seine Bernhardiner-Welpe »Brösel« nannte war es perfekt.

GEORGE BRÖSEL, der Genius und Vorsitzender vom Hörspielverein.

Er ist als Privatdetektiv nicht sehr erfolgreich, lieber sitzt er an der Schreibmaschine und tippt. In der Welt dieser Hörspiele ist Brösel der Autor der meisten Stücke.

Seit einigen Jahren betreibt er erfolgreich einen Shoppingkanal auf einem TV-Sender. Zuvor hatte er eine besondere Agentur, die es zwischen 1993 und 2005 auch in der Realität gab, die »Romeo Cleaners«.

Brösel gilt als bisexuell und manche sagen wer bei Drei nicht auf dem Baum ist hätte Pech.









Zunächst gibt sie Miss Carter eine leicht rostige Stimme, Caroline Carter ist Hobbydetektivin aus Hampstead, wo sie immer wieder geheimnisvolle Todesfälle untersucht.

Doch um 1985 bekam diese Stimme eine richtige Persönlichkeit

FRIEDA WUTTKE, die redet immernoch mit rostiger Stime, aber tüchtig Mundart. Sie verdient ihr Geld als Putzfrau in der Anwaltskanzlei von Dr. Schreier. Ferner hat sie George Brösel als Nachbarn, was zu einer Art Oma und Enkel Beziehung führt. Frau Wuttke ist die gute Seele, doch um 1991 erbt sie ein Haus in Finkenkrug bei Berlin und ist in den Hörspielen nicht mehr vertreten.

Als die Stimme von Frau Wuttke 2009 verstirbt ist das in den Hörspielen leider kein Thema, doch der Autor gelobt hiermit das zu ändern.













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